HSF4 - Grauer Star

Eine erbliche Augenerkrankung, bei der es zur Mutation im HSF4 Gen kommt. Dadurch entsteht der Hereditäre Katarakt, welcher auch als Grauer Star bekannt ist. Die einzige Behandlungsmöglichkeit ist eine Operation, bei der die Linsen des Hundes durch künstliche Linsen ersetzt werden. Bei fehlender Behandlung, kommt es zur Linsentrübung und der Hund erblindet.
Erste Symptome treten bereits in jungen Jahren des Hundes auf.

Man unterscheidet zwischen 2 Formen des Hereditären Kataraktes: Kongenital und Nicht-Kongenital.

Kongenital bedeudet, dass bereits bei der Geburt eine Linsentrübung vorhanden ist, welche vom Augenarzt, beim Welpen, erkannt wird.
Nicht-Kongential bedeutet, dass keine Linsentrübung bei der Geburt vorhanden ist. Sie kann jedoch im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahren beim Hund auftreten.
Für die Zucht unterscheidet man 3 Typen:

N/N - homozygot gesund - Der Hund trägt die Mutation nicht in sich, wird nicht an HC erkranken und wird sie auch nicht vererben.
N/HC - heterozygoter Träger - Der Hund trägt eine Kopie des mutierten Gens in sich. Das Risiko, dass er daran erkrankt ist erhöht. Zudem kann er das Gen vererben.
HC/HC - homozygot krank - Der Hund trägt zwei Kopien des mutierten Gens in sich und wird wahrscheinlich an HC erkranken. Er wird das Gen zu 10% an seine Nachkommen vererben.

Um den Genpool möglichst groß zu halten, können auch Aussies, die das Gen in sich tragen zur Zucht genommen werden. Dabei muss man jedoch darauf achten, dass der Zuchtpartner homozygot gesund ist.

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