Um einen Aussie richtig auszulasten, muss man erst einmal verstehen, was ein richtiges Auslasten bedeutet. Dabei handelt es sich nämlich nicht um eine Stunde spazieren und 20 Minuten spielen am Tag. Der Aussie muss, wie jeder andere Hund, in 3 Punkten ausgelastet werden.


1. Die Bewegung
Ein Aussie muss sich regelmäßig frei bewegen können. Er muss nicht den ganzen Tag auf Tour sein, aber auf seinen täglichen Runden muss er rennen und spielen können. Dementsprechend gehört er nicht die ganze Zeit an die Leine. Seine Spaziergänge sollten für ihn abwechslungsreich sein. Jeden Tag die selbe Runde wird schnell langweilig.


2. Sein Köpfchen
Der Aussie ist extrem schlau und das möchte er auch nutzen. Dafür braucht er regelmäßig Aufgaben von seinem Menschen. Dazu eignen sich viele Dinge wie:

- Tricks lernen
- kleine Aufgaben im Haushalt erledigen (Tür öffnen, Socken einräumen)
- Hundespielzeug (Kong zum Auslecken, Intelligenzspielzeug)
- Leckerlie suchen (in der Wohnung, unterwegs, Schnüffelteppich)
- Leckerlie aus Zeitung oder Klopapierrollen auspacken
- Dummyarbeit


3. Soziale Kontakte
Der Aussie benötigt, wie jeder andere Hund auch, den Kontakt zu anderen Hunden. Nur so kann er artgerecht spielen und die Hundesprache erlernen. Auch wenn sein Mensch regelmäßig liebevoll mit ihm spielt, reicht das dem Aussie auf Dauer nicht. Das sollte jedem, der einmal spielende Hunde beobachtet hat, verständlich sein.