Trockenfutter

Beim Trockenfutter gibt es viele verschiedene Sorten. Die Sorten, die Getreide oder Zucker in der Zutatenliste zu stehen haben, kann man gleich im Regal stehen lassen, da sie den Hund krank machen. Der Hund ist ein Karnivor und benötigt in erster Linie Fleisch und kein Getreide und Zucker!
Wer sich für TroFu entscheidet, muss darauf achten, dass dies hochwertiges Alleinfutter ist. Der Hund darf dann jedoch keine anderen Zusatzmittel, wie Vitamine oder Mineralien bekommen, da er sonst überversorgt wird und krank werden kann. Vor allem im Wachstum, kann er durch eine Überversorgung erhebliche Schäden bekommen.

Kauft man ein TroFu, sollte man auf folgende Dinge achten:

Sind genaue Angaben in der Zutatenliste?

Wieviel Fleisch von welchem Tier ist enthalten? Wie viele und welche pflanzlichen Produkte sind in dem Futter? Welches Öl wurde verwendet? Wieviel ist davon enthalten? Was wurde als Kalziumquelle genutzt? Wieviel ist davon im Futter?

Steht auf der Packung Fleisch oder tierische Nebenerzeugnisse?

Unter diesem Begriff kann sich nämlich alles verbergen. Unter anderem Knochen, Hufe, Fell, usw. Die jeweiligen Bestandteile des Beutetieres sind nicht verkehrt in der Fütterung, sollten aber nach genauen Angaben gefüttert werden. Da man diese nicht kennt, sollte man kein Futter mit tierischen Nebenerzeugnissen kaufen.

Wie wurde das TroFu zubereitet?

Expandiert/extrudiert (das Futter wird über 100° erhitzt) oder gepresst/pelletiert (die Temperatur darf nicht höher als 75° sein) Laut der Salmonellenverordnung muss das Futter auf mindestens 70° erhitzt werden. Daher ist ein kaltes Pressen, wie viele denken, nicht möglich. Ab 40° verändern sich bereits die Eiweiße im Fleisch.

Sind billige Zusatz- oder Füllstoffe enthalten?

Diese machen den Hund krank und haben nichts im Hundefutter zu suchen.

Quillt das Futter im Magen auf?

TroFu, das im Magen aufquillt, ist nicht gerade empfehlenswert für den Hund. Der Hund frisst so viel, bis er satt ist. Später quillt das Futter im Magen auf und der Hund bekommt Magenschmerzen.
 

Getreidefreies Trockenfutter

Vorteile für den Hundebesitzer

- TroFu ist schnell zubereitet und lässt sich einfach dosieren, wenn man weiß, wieviel der Hund benötigt.
- Man kann es ganz einfach mit auf den Spaziergang nehmen.
- Auch im Urlaub kann man es easy mitnehmen.
- Es kann in größeren Mengen gelagert werden.
- Man kann die tägliche Futterration super für die Erziehung, Futterspielchen oder Tricks nutzen.
- Riesen Säcke sind meist recht günstig.
- Viele Sorten sind fast überall erhältlich.

Nachteile für den Hundebesitzer

- Meist sind die Fütterungsangaben des Herstellers falsch und der Hundebesitzer weiß nicht, wieviel er dem Hund eigentlich vom Futter geben muss, damit dieser weder überfüttert, noch unterernährt ist und alle Nährstoffe erhält, die er benötigt.
- Man steht meist planlos vor dem Regal und weiß nicht, welche Sorte man kaufen soll.
- Die Fütterungsangaben sind auf fast allen Tüten falsch angegeben.
- Früher oder später muss der Hundebesitzer mit einer Rechnung vom Tierarzt rechnen, weil TroFu auf Dauer nicht artgerecht ist.

Vorteile für den Hund

keine

Nachteile für den Hund

- Meist sind jede Menge Zusätze im Futter, die im besten Fall nur Geldrausschmiss sind, im schlimmsten jedoch einen Besuch beim Tierarzt oder Tierheilpraktiker erfordern.
- TroFu wird bei der Herstellung erhitzt, wodurch die Eiweiße verändert und zerstört werden.
- Vitamine und Spurenelemente müssen dem TroFu künstlich wieder zugeführt werden. Diese werden von dem Hund jedoch in natürlicher Form benötigt.
- Hauptbestandteil ist meist Mais, der für Hunde überhaupt nicht verwertbar ist.
- Ist der Hauptbestandteil kein Mais, sind mindestens 20% andere Kohlenhydrate im Futter, damit das Futter überhaupt als Pellet geformt werden kann.
- Im Trockenfutter ist höchstens ein Flüssigkeitsanteil von 10%. Der Hund muss den Flüssigkeitsmangel mit einer erhöhten Trinkmenge ausgleichen um Verstopfung, Nierenprobleme und Blasensteine zu vermeiden.
- Es entsteht ein klebriger Brei im Mund, der Zahnbelag begünstigt.
- Das Futter quillt im Magen des Hundes auf und verursacht Magenschmerzen.
- Beigesetzte Lockstoffe sorgen dafür, dass der Hund immer mehr frisst, als er eigentlich sollte.
- Viele Hunde reagieren allergisch auf Lockstoffe.
- Der Hund bekommt ständig zwischendurch ein Leckerlie von seiner Tagesration. (Diesen Punkt habe ich bewusst unter Nachteile geschrieben, da Hunde eine geregelte Magensäureproduktion haben. Die Magendrüsen des Hundes produzieren Salzsäure, wenn der Hund Futter riecht oder es frisst. Nach der Fütterung geht die Salzsäuresäureproduktion wieder zurück. Frisst der Hund ständig etwas zwischendurch, kann die Säureproduktion nie richtig runterfahren und die Verdauung des Hundes wird gestört.)
- Der Hund setzt mehr Kot ab, da er vieles von dem Futter gar nicht verwerten kann. Das schadet zusätzlich der Umwelt.

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