Dogscooting

Beim Dogscooting wird der Hund mit einem Zuggeschirr vor einen Dogscooter (Roller) gespannt. Auf Kommando rennt der Hund los und zieht seinen Menschen über Feld und Weg. Wer gern Fahrrad oder Roller fährt, wird beim Dogscooting sicher richtig Spaß haben!

Ab wann darf ich mit meinem Hund Dogscooten?

Generell darf jeder Hund, der ausgewachsen und gesund ist, Dogscooting betreiben. Bei einem Aussie sollte man warten, bis er mindestens 2, besser 3 Jahre alt ist. Dann ist der Aussie komplett ausgewachsen und hat die ersten Pubertätsflausen hinter sich. Fängt man früher mit dem Dogscooting an, riskiert man Verletzungen an den Gelenken und dem Bewegungsapparat des Hundes. Generell ist es zu empfehlen, den Aussie vor seinem ersten Lauf, einem Tierarzt vorzustellen, um Schädigungen an Gelenken, Hüften und Bewegungsapparat auszuschließen.

Was man zum Dogscooten benötigt:

- 1 ausgewachsenen, gesunden Hund (mind. 20kg und mittelgroß)
- 1 Zuggeschirr, was dem Hund angepasst wird
- 1 Ruckdämpferleine
- 1 Roller
- 1 Helm und eventuell Knie- und Ellenbogenschoner
- Wasser für Mensch und Hund
- Erste Hilfe Set

Bevor es losgeht, muss man noch einige Dinge beachten:



KOMMANDOS:

Um mit seinem Hund sicher unterwegs zu sein, muss er die Kommandos "lauf", "stop", "links", "rechts", und "geraudeaus" lernen. Welches Wort man für welches Kommando nimmt, ist jedem selbst überlassen. Die Kommandos kann man bequem vorher auf Spaziergängen oder auf Fahrradtouren, wo der Aussie frei läuft, üben.



DER BODEN:

Der Hund darf nur auf weichem Boden laufen. Daher sollte man sich vorher eine Strecke aussuchen, die über Felder, Wiesen, oder durch den Wald führt. Keinesfalls sollte man mit dem Aussie auf hartem Boden, wie Bürgersteig oder einer Straße fahren, da man damit seinen Gelenken schadet. Ebenso muss man darauf achten, dass man weder durch Matsch, noch über Eis fährt, da es in beiden Fällen schnell zu Verletzungen kommen kann.


WETTER:

Beim Wetter ist grundsätzlich darauf zu achten, dass es nicht zu warm ist. Bei Temperaturen über 15° darf man mit seinem Australian Shepherd keinen Zughundesport betreiben. Das Risiko, dass er überhitzt, ist zu hoch. Auch sollte es nicht gerade regnen, da in diesem Fall hohe Rutschgefahr für Hund und Mensch besteht.


LÖSEN:

Vor jeder Runde, muss der Hund die Gelegenheit dazu haben, sich ausgiebig zu lösen. Denn während des Ziehens darf er das nicht. Daher sollte er vorher spazieren gehen.


AUFWÄRMEN UND COOL DOWN:

Wie auch bei uns Menschen muss der Hund aufgewärmt werden und benötigt ein Cool Down. Dazu kann man einfach langsam mit dem Dogscooter fahren, wenn der Hund frei nebenher läuft.


WASSER:

Der Hund sollte vor und nach dem Lauf ordentlich trinken, um eine Dehydration zu vermeiden. Möchte er vor dem Lauf nichts trinken, kann man auch etwas leckeres dem Wasser beimischen, z.B. etwas Leberwurst. Nach dem Lauf trinkt so ziemlich jeder Hund von sich aus.

Es kann los gehen:

Der aufgewärmte Hund wird mit dem Zuggeschirr und der Ruckdämpferleine am Dogscooter befestigt und bekommt das Kommando zum Ziehen.

Wer sich nicht sicher ist, ob sein Hund von Anfang an zieht, sollte eine zweite Person, der der Hund vertraut, mitnehmen. Diese fährt dann mit einem Scooter oder Fahrrad voran und motiviert den Hund, ihm zu folgen.

Zu Beginn muss man darauf achten, dass man den Hund nicht überfordert. Daher sollte man für die ersten Touren nicht länger als 2-3km planen. Vorausgesetzt der Hund kennt Radtouren, wo er frei nebenher läuft. Später kann man die Runden länger ausbauen.

Während des Fahrens, muss man den Hund regelmäßig ausbremsen, damit er gegen die Bremse läuft. Dadurch baut er die Muskeln auf, die er zum langen Ziehen benötigt. Ebenso kann man mit der Bremse die Geschwindigkeit des Hundes regulieren. Viele Hunde neigen nämlich dazu, zu lang, zu schnell, zu rennen. Um so länger jedoch die Runden werden, desto langsamer sollte die Durchschnittsgeschwindigkeit sein.

Zwischendurch kann man den Hund gern in voller Power für einige Meter ziehen lassen.

Zum Ende hin, sollte man langsamer werden und somit die Cool Down-Phase einläuten.

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