Warum einen Welpen mit Papieren?

Grundsätzlich gibt es 3 Möglichkeiten einen reinrassigen Welpen zu kaufen:

1. Vom seriösen Züchter - mit Papieren.
2. Von Vermehrern - ohne Papiere.
3. Vom Wühltisch - ohne Papiere.

Jeder, der sich einen reinrassigen Welpen kaufen möchte, steht vor der Frage: mit oder ohne Papiere?
Obwohl Welpen ohne Papiere deutlich günstiger sind und man die Papiere wahrscheinlich nicht benötigt, da man weder züchten, noch Hundesport betreiben möchte, sollte die Antwort klar MIT PAPIEREN sein - warum?

Zu allererst möchten wir auf die Wühltischwelpen eingehen und klar machen, dass sie NIEMALS gekauft werden sollten. Sie sind meist niedlich, klein und tun einem leid, weil sie auf dem Flohmarkt im Körbchen verramscht werden. Zudem sind sie sehr günstig. Günstig sind sie aber nur, weil ihre Vermehrung billig ist. Die Mutterhündin wird viel zu oft nach einander belegt, damit sie möglichst schnell - möglichst viele Welpe bekommt. Sie leidet, hat kein schönes, artgerechtes Leben und ist meist krank. Die Vermehrer nutzen mehrere Hündinnen, regelrecht als Gebärmaschinen.
"Leben" müssen die Hunde meist in dreckigen Kellern, wo sie kaum Tageslicht bekommen. Weder Mutterhündin, noch Welpen erhalten gesundes Futter, Bewegung, Liebe, Zuwendung noch Sonnenlicht. Geschweige denn eine ärztliche Versorgung. Zudem werden die Welpen viel zu früh von ihrer Mama getrennt, um die geringsten Kosten zu verursachen.
Welpen, die so geboren werden, können nicht gesund sein. Jeder, der sich solch einen Wühltischwelpen kauft, unterstützt diese Art von Tierquälerei. Denn nur, wenn die Welpen gekauft werden, lohnt es sich für diese Art von Menschen, die Hündinnen weiter auszubeuten.
Wer jetzt denkt, dass er aber für einen Welpen vom Züchter kein Geld hat, der sollte sich einen Hund aus dem Tierheim zulegen oder mit dem Kauf noch etwas warten. Denn auch wenn die Wühltischwelpen im ersten Moment günstiger sind, werden die Käufer den Kauf bereuen und jede Menge Geld beim Tierarzt lassen.
Warum man jedoch auch von Vermehrern Abstand halten sollte, ist schnell erklärt:
Die Papiere sind nichts weiter, als der Stammbaum des Welpen. Darin sieht man seine Vorfahren bis zur 5. Generation. Das ist wichtig, um bestimmte Krankheiten zu vermeiden und bestimmte Verhaltenswesen oder Begabungen zu erhalten. Man kann mit diesem einfachen Papier Inzucht ausschließen und ist mit Erbkrankheiten auf der sicheren Seite.
Damit ein Züchter den Stammbaum - auch Abstammungsurkunde genannt, für seinen Welpenwurf bekommt, muss er Mitglied in einem Verein (ASCA oder einem, vom VDH anerkannten Hundeverein) sein.
Beide Elterntiere müssen in diesem Verein registriert sein und gewisse, gesundheitliche Untersuchungen nachweisen können. Nur wenn die Elterntiere gesund sind und der Züchter dies nachweisen kann, werden sie zur Zucht zugelassen. Dies ist Voraussetzung, um die Papiere für den Welpenwurf, vom Verein ausgestellt, zu bekommen.
Für welchen Verein man sich entscheidet, ist jedem selbst überlassen. Wir empfehlen jedem, sich vorher über die verschiedenen Vereine zu informieren und sich gegebenfalls mit verschiedenen Züchtern zu unterhalten.

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